Haha, nein, ich bin es garantiert nicht, wie gesagt, ist ohnehin ein “Kunde”…
Anyway, here we go…
Ich bin der Meinung, dass die Verwendung von Punycode “unter der Haube” für Benutzer absolut transparent sein sollte. Benutzer wissen nichts von Punycode – und müssen davon auch nichts wissen. Dennoch sind Benutzer gezwungen, sich in’s SOGo-Web-UI mit der Punycode-Version ihrer E-Mail-Adresse einzuloggen. Die IDN-Version funktioniert nicht, sie erzeugt eine Fehlermeldung “Malformed username, Login failed”
Und es geht weiter mit Merkwürdigkeiten. Schicke ich eine Mail in SOGo von einem IDN-Account, dann wird als E-Mail-Adresse die Punycode-Version verwendet (das ist nicht nur ein Darstellungsproblem in SOGo, ich habe das beim empfangenden Mailclient (Thunderbird) überprüft!):

Auch das ist nach meinem Verständnis “falsch”, denn somit taucht diese beim Empfänger für diesen sichbar auf. Und auch dieser ist “nur ein Benutzer” und weiß nichts von Punycode. Für ihn sieht das also “kaputt” aus, er kann diese E-Mail-Adresse nicht identifizieren/decodieren.
Letzter Punkt (bisher): Das SOGo-UI selbst ist auch sehr inkonsistent: In der Mailansicht werden die IDN-Mailadressen korrekt dargestellt. Im Folder Tree links wird der Mailbox-Name jedoch als Punycode angezeigt:

Habe ich jetzt irgendwas falsch verstanden? Ich gebe zu, das Thema hat mich bisher noch nie berührt. Ich hoste zwar diese IDN-Domain schon seit 20 Jahren oder so, aber erst seit ich mailcow einsetze (seit einem guten halben Jahr) ist diese überhaupt erstmalig “sichtbar” für mich (hatte vorher eine auf VExim-basierende Lösung, das war extrem “barebones”).