Becker884
Anschluss an nbkr Meinung.
Wir haben ebenfalls alles im Haus. Ohne Abhängigkeit von außen.
Sollte morgen das Internet Mucken machen oder ein Rechenzentrum angegriffen werden schmerzt uns das nicht und führt zu keinem internen Ausfall.
Wir haben im vergangenen Jahr den alten Hypervisor durch eine neue Maschine mit richtig dicken Backen ersetzt, der uns die nächsten 10 Jahre durch den Sturm leiten sollte.
Nutzen seit der Virtualisierungsmöglichkeit mit MS Hyper-V diese mit Debian und Windows Maschinen im Gemisch. Nie Probleme gehabt.
Jeden Tag ein Fullbackup aller Maschinen (Hornetsecurity ehem. Altaro VMBackup), das Leben ist schön.
Bei uns sind m. M. n. Standard wie in vielen Umgebungen
- MS Windows Server 2025 Hyper-V
- Server 2025 Domaincontroller
- Server 2025 Fileserver & root-CA
- Server 2025 Datenbankserver
- Debian 13 Monitoring (CheckMK) & UniFi Network
- Debian 13 Mailcow
- OPNsense als Firewall, Netzwerke als VLANS entsprechend den Zugängen / Anforderungen angepasst.
Systemauslastung aktuell max. 11%, das ganzen schön energiesparend aufgesetzt. Bin ich sehr zufrieden mit.
Für dieses Jahr plane ich den alten Server so auszustatten, dass er als “Cold-Standy” fungieren kann.
Hier bedarf es noch der genauen Planung und natürlich dann Umsetzung.
Dass im Falle eines Hardware-Defekts oder tatsächlichen Angriffs der alternative Server angeworfen wird, je nach Datenstand maximal die aktuellen Daten aus dem Backup gezogen werden müssen und nach max. 2 Stunden Ausfall (Recovery) ist das Netz wieder komplett da.
So die Theorie.
Natürlich nicht in der Performance, wie im Produktivsystem. Aber besser das als gar nichts haben.
Was übrigens wunderschön an Debian / Linux Distributionen im Gegensatz zu M$ ist: Der Speicherbedarf im Backup. Mailcow “verbraucht” täglich max. 1 GB, meist eher weniger. Wohingegen eine M$ Maschine das Zwölffache und mehr benötigt. Selbst ohne Veränderung des eigentlichen Datenbestands.
Da ist Linux echt genügsam!